Archive for February, 2012

Gast-Blogger, Mai Mergili

To read this post in English…

Willkommen my friend Mai Mergili from Pencil Pillow to Morning Erection’s monthly guest post. Mai has a great blog with a modest following but it was in reading her blog for the first time that I knew I wanted her to guest post for me. She willingly and graciously agreed to be my guest and in doing so has become my youngest blogger and my first blogger not on WordPress. It takes a lot to successfully run a blog and in creating this guest post I know it took time away from her own blog. Thank you for taking that time, Mai. Readers, as a favor to me please show Mai the courtesy of leaving lots of kommentare. Thank you very much.


If Words Were My Language

Der siebte Oktober, ich öffnete mein Hotmail-Postfach … “PLEASE MODERATE, Tom Baker commented on …”

Sawasdee-ka,

so beginne ich all meine Blogeinträge, also los geht’s.

Wenn mir jemand erzählt hätte, dass ich auf einem Blog, der „Morning Erection“ heißt, bloggen werde, hätte ich das nicht geglaubt und dumm gegrinst. Doch als Tom am besagten Oktobertag einen meiner Einträge kommentierte, mich dann subscribte und auch fast alle weiteren Einträge so nett und konstruktiv bewertete, konnte ich gar nicht anders, als zuzustimmen, als er mich fragte – und irgendwie hat dieses Offensive etwas und catcht die Menschen. Die Tatsache, dass Tom mir mir einen Eintrag auf seinem Blog anvertraute, der erst in fast einem halben Jahr stattfinden sollte, war eine große Ehre für mich, die gerade erst mit Bloggen und Fotografieren angefangen hatte.

Ehe ich mich versah, war es Februar und ich saß eine Weile daran, etwas vorzubereiten.

Keine Ahnung, was man als Guestblogger schreibt, Wörter sind eigentlich auch nicht meine Sprache, ihr werdet es wohl gleich sehen. Doch ich willigte ein, einerseits, weil ich Tom und sein Blog toll finde, und andererseits, weil er mir sagte, dass ich „ein Model sein könnte“ (Mädels, gebt’s zu, damit hätte er euch auch für sich gewonnen …).

Letzte Woche, auf dem Weg in die Stadt mit einer guten Freundin, fragte sie mich: „Magst du es lieber, vor oder hinter der Kamera zu stehen?“. Ich musste die Zigarette erst zu Ende rauchen, ehe ich mit „Keine Ahnung“ antwortete. „Du machst dich gut vor der Kamera, aber auch dahinter“, sagte sie noch und brachte mich damit zum Lächeln. Natürlich beließ ich es nicht dabei und dachte noch viel darüber nach. Hinter der Kamera zu stehen hat ungemein viele Vorteile; du kannst das fotografieren, was du möchtest, aus jeder Perspektive und du kannst Anweisungen geben. Du bist diejenige, die das Bühnenbild entwirft, das Drehbuch schreibt und die passenden Kostüme aussucht – du hast die “Macht”. Aber wer möchte denn nicht im Rampenlicht stehen und die schönen Klamotten tragen? Wer möchte denn nicht schöne Abzüge von sich selbst haben, in einer perfekt konstruierten Kulisse?

1) Geboren bin ich vor fast 17 Jahren in Bangkok. Meine Eltern sagen immer, ich wollte schon als Dreijährige nur kitschige Blumenkleider und rosa Röckchen tragen. Zum Beweis schauten wir uns alte Kindervideos und Fotos an und wir bemerkten außerdem, dass ich mich immer (beinahe schon exhibitionistisch) in den Vordergrund drängte. Leider, oder vielleicht auch zum Glück, haben sich diese beiden Eigenschaften noch tiefer ausgeprägt und ich entwickelte eine bemerkenswerte Passion für Kleider und Photographie. Mein Blog ist nun mein Ventil und die Möglichkeit, zu zeigen, was mir das bedeutet und praktischerweise lassen sich beide Sachen so gut verbinden. Ich möchte nicht wie ein „Vintage-Hipster-Girl“ klingen, aber Kleidung ist einfach das, was dich repräsentiert und der Welt zeigt, wofür du dich entschieden hast und was du bist oder sein möchtest. Doch Mode ist nicht einfach nur Shoppen gehen und in der Vogue blättern, sich inspirieren lassen und dann die 1,80m großen Models beneiden und kopieren. Mode ist wie Malen – am Ende entsteht ein originelles Gesamtwerk. Wenn jemand jemandes Bild abmalen würde oder ein Schrifsteller die Idee eines anderen klaut, würde er verurteilt werden, wieso gilt das nicht für Kleidung. Es ist die Wahl von Form, Stoff und Farbe, dass es etwas Schönes und Übersinnliches ergibt.

Das alles klingt jetzt sehr ernst, dabei lehne ich mich gegen dieses steife Verhalten auf, denn erstens gehe ich höchstens (ALLERHÖCHSTENS) einmal im Monat shoppen, zweitens lese ich mittlerweile kaum Modezeitschriften und drittens … ziehe ich sogar manchmal die Woche dreimal dasselbe an. Das Schöne in der Mode ist nämlich, es gibt keine Regeln (früher sagte man zwar immer „Keine Socken mit Ballerinas“ … aber, kommt schon). Gott sei Dank gibt es keine. Was wäre die Welt, gäbe es Regeln für Mode? Schrecklich! Solange man tun und lassen kann, was man will, bin ich dabei, doch ich würde sofort meine Leidenschaft für die Sache sofort verlieren, hieße es, du hättest nicht mehr die Freiheit, zu entscheiden. Mode ist eine der wenigen Dinge in der Welt, die uns noch die vollkommene Meinungsfreiheit überlassen. Ich greife (fast) niemals wahllos in den Kleiderschrank (nur, wenn ich wirklich vergammelt bin), aber ich gehe locker damit um. Ich schüttele den Kopf über die Menschen, die am Flughafen und in der Schule mit 15cm-Heels rumlaufen. „Schweig“, sage ich zu den Mädels, die mir Artikel aus der Glamour oder der Jolie zitieren. Deine Klamotten müssen sich deinem Leben anpassen und nicht andersrum. Alles andere wäre verkrampft und Möchtegern.

2) Jetzt kommen wir zu dem zweiten Aspekt. Wenn ich mich dann in meinen Klamotten auf Fotos sehe, schlucke ich manchmal. Ich habe ein großes Selbstvertrauen mit kleinen Kratzern – was ja auch vollkommen normal ist, ansonsten wäre ich ja ein Narzist. Doch ich erwähnte, ich bin Asiatin. Dennoch lebe ich in Deutschland, fliege allerdings jedes Jahr zurück – und wenn ich dann die klapprigen Mädels sehe, deren Dichte geringer als Luft sein könnten, will ich manchmal meinen Kopf an die Wand schlagen. Wenn ich es auf diesen großen Familienfeiern nicht schaffe, wegzulaufen und mich zu verstecken, muss ich Konversationen mit Verwandten führen und dann fällt oft so etwas wie „Du bist ja ein hübsches Mädchen, aber … deine Beine, deine Beine … schau mal die deiner Cousine an, die hat richtig schöne Beine“ – aber wenn meine Cousine 1,65m groß ist und nur 45kg wiegt, möchte ich eigentlich sagen: „Ehhh – NEIN?!“, auch wenn ich 10 cm kleiner bin und drei Kilo mehr auf den Rippen habe. Fotos von sich selbst zu sehen ist also fast dasselbe, wie einen Spiegel vor’s Gesicht gehalten zu bekommen. Und dann gibt es Menschen, die auf Fotos super aussehen – aber, und diese Menschen beeindrucken mich noch sehr viel mehr, gibt es auch andere Menschen, diese Menschen lassen andere Menschen auf Fotos gut aussehen. Also wünschte ich mir zu meinem 16. Geburtstag eine Kamera, denn ich wollte zu der zweiten Sorte dazugehören. Natürlich kann ich nicht objektiv beurteilen, ob ich mein Ziel erreicht habe, aber ich hatte bereits vor ein paar Tagen einen langen Artikel darüber geschrieben, wie viel mir das Ganze nun bedeutet, sentimentales Geschwafel, also blende ich den Erfolg oder auch Nicht-Erfolg aus, denn darum geht es bei mir gar nicht mehr.

Die Frage ist allerdings, was passiert, wenn man den ersten Aspekt und den zweiten verbindet, denn daraus ergäbe sich eine tolle Chance. Eine Chance, die es ermöglicht, ganz ganz viel auszudrücken.

Es gibt eine Antwort auf diese Frage und tja, wer sie erfahren möchte, muss wohl an meinen Arbeiten dranbleiben. ;)

So viel schreibe ich normalerweise nicht, denn normalerweise funktioniert das bei mir ganz anders. Aber wenn schon, denn schon, ein großes Lob an Tom und sein Blog und danke an ihn und alle, die bis zum Ende durchgehalten haben. Dieser Artikel gebührt ihm! Und wiedermal folgt nun etwas weniger Anstrenges für’s Auge.

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Second Blogger Meet-Up Nude Dinner Party

Well the day is finally here. Tonight almost forty of my blogging friends will converge on my home and hopefully enjoy a mostly organic meal in their most organic selves. The table is set including place cards for seating, the music has been chosen and and the host is mentally preparing for a houseful of guests. Last year a few people felt a little uncomfortable with total nudity so this year the lighting has been altered and candles will be the only light in the dining room. Furthermore if you are not happy with your menu, there will be plenty of food to choose from everyone elses main course but I do hope you are pleased.

Most of you know that I love cooking and that is the basis for this faux dinner party. Since the first dinner party I threw went so well I wanted to have yet another one. It would have been nice to invite everyone from last time and all the new friends, however not everyone is still blogging and not everyone still visits here regularly. Let’s not focus on the past though. Enjoy this evening to the fullest. If you were not a regular visitor here when I decided to do this last December but you would like to join in; feel free. Your menu will be the Unexpected But Invited Guests. Keep in mind that this is a nude party but do not take it seriously. It’s just a little bit of fun.

Click on your name to see your menu. Names that include an asterisk were also in attendance at the first Dinner Party.

Unexpected But Invited Guests

Kat

* Cherlyn Cochrane

Mai Mergili

* Yuuki Chan

* Iron Cook Carl

Mariana

Michelle Teoh

Tom Baker

Te’Kia Miller

Ina Schroders-Zeeders

SeeNote

* Jia Xin

* Judy Santiago

Prinsesa Musang

Deborah Bryan

Noeleen

Chris King

Brittany Wood

* Rish Mangubat

David (1MereMortal)

* Rose Reynolds

Ev

Ruth Ligget

Giovanna Rodriguez

* Sylvia Garza

Paul Orr

Janie Blim

* Blaga Todorova

TheRealSharon

Isadora De La Vega

Kim Koning

Melinda

Lisa

Addie

AnonymousBurn

TemptingSweets99

* Seth Winternight

* Chris Ferrell

Kara

Dinner Conversation

Since we are obviously not really getting together, I thought it might be fun if we simulated dinner conversation. If you don’t mind (and in keeping with the spirit of fun and fellowship), share two things below in the comment section that might come up in casual dinner talk between we bloggers. If you can think of at least two things about yourself that you have never shared with your blog readers, please enlighten us here. Inquiring minds want to know. Maybe what you think of might only come up after a few glasses of wine! Think carefully.

Many thanks for humoring me and coming to the dinner my friends! In lieu of a mini blogging conference when we wake up tomorrow you will be treated to February’s guest blogger, Mai Mergili. Mai’s post is about her passion for photography and fashion. Enjoy!

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Virtual Dinner Party Tomorrow

Morning Erection’s Second Dinner Party
Tomorrow Friday, February 24th, 7:00 pm

Invitations were expressed in December and preparations are almost finished. Remember to bring your appetite and nothing else to my second virtual blogger dinner party. There were 38 invitees which means 38 different main course menus. Everything will be prepared and ready to go and dinner will be served promptly at 7:00 pm.

Please be honest and let me know if you do not like what I have prepared for you. My skin is relatively thick so it won’t bother me. This is all for fun anyway although I really think it would be great to meet all of you.

If you would have wanted to be invited and were not, you can still show up. Just don’t be too late or you can count on being the ones stuck with cleaning the dishes. Tomorrow you can choose the Unexpected But Invited Menu.

Invitations Were Extended To:

Yuuki Chan, Judy Santiago, Blaga Todorova, Brittany, Mariana, TheRealSharon, Rose Reynolds, Cherlyn Cochrane, Mai Mergili, Michelle Teoh, Chris Ferrell, Te’Kia Miller, Paul Orr, Iron Cook Carl, TemptingSweets, Noeleen, Addielicious, Deborah Bryan, Ev, Sylvia Garza, Prinsesa Musang, AnonymousBurn, Isadora De La Vega, Janie Blim, Lisa, Kat, Melinda, Giovanna, Chris King, Jia Xin, Seth Winternight, SeeNote, Kara, David (1MereMortal), Kim Koning, Irish Precious, Ina, and Ruth Ligget

No alcoholic beverages will be served as I want everyone coherent and ready for an enjoyable evening of conversation. I hope to see you all tomorrow evening. I just have one question for you guys… Where are my sous chefs?


Mai Mergili, an Asian student living in Germany and who wrote a guest post for a guy in America that will be published this Saturday. Mai has many passions but she is most passionate about photography, fashion and music. Mai is only sixteen and was very willing to be my guest blogger when I asked. I can assure you that you will enjoy her post. Come back this Saturday after you are finished eating Friday’s dinner. In the meantime, spend some time reading her blog, Pencil Pillow.

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